Do 14.11
Do 14.11.2024 20:00 Uhr bis 21.00 Uhr
20:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Ort: Anneliese Brost Musikforum

Woche der Vielfalt – The Sephardics

The Sephardics feat. Oren Ambarchi & Ramesh Shotam
The Sephardics richten ihren Fokus auf den zeitgenössischen Umgang mit
sephardischen Musiktraditionen. Die Stücke haben ihren Ursprung teilweise im 16.
Jahrhundert, entstanden in den jüdischen Gemeinden rund ums Mittelmeer. The
Sephardics versetzen die Songs mit Jazz- und Rock-Elementen und interpretieren sie mit
viel Liebe zur Improvisation neu. So entsteht eine mitreißende Mischung zwischen
energiegeladen und ruhig, expressiv und intim, aber vor allem: berührend.
2017 gewannen The Sephardics 2017 den CREOLE NRW Wettbewerb.
2019 erschien ihre CD „Abre tu puerta“ und sie wurden mit dem Deutschen
Weltmusikpreis RUTH (Förderkategorie) ausgezeichnet.
Beheimatet sind wir in NRW und Bremen.
Ermöglicht durch die Ensembleförderung des Landes NRW entwickeln The Sephardics
2023-2025 mit internationalen Künstlern jährlich unterschiedliche Konzertprogramme, um
diese in NRW vorzustellen. Nach der erfolgreichen Tour im Herbst 2023 mit den in
Marseille beheimateten Ethno-/Elektropop Band BIENSÜRE, kollaborieren wir in diesem
Jahr mit gleich zwei großartigen Künstlern:
Der in Berlin lebende australische Gitarrist und Multiinstrumentalist Oren Ambarchi ist
seit drei Jahrzehnten einer der umtriebigsten Experimentalisten in den Randbereichen
zwischen Improvisierter Musik, Freejazz und Noise. Ambarchis Ansatz und seine
Kompositionen sind stark geprägt von der Minimal Music und elektronischen Avantgarde
des 20. Jahrhunderts: Es sind überlegte, minimale Arrangements, sie bestechen durch
scheinbare Einfachheit und nutzen die Komponente der Zeit als eigene kompositorische
Kategorie.
Der südindische Perkussionist Ramesh Shotham hat mit seinen subtilen,
unaufdringlichen Rhythmen eine Vielzahl musikalischer Begegnungen nachhaltig
beeinflusst, und ist so zu einem prägenden Brückenbauer zwischen verschiedenen
musikalischen Kulturen geworden.
Shotham wird als einer der erfolgreichsten Perkussionisten des gesamten Kontinents
betrachtet. Er stand nicht nur mit führenden europäischen und amerikanischen Jazz- und
Rockmusikern auf der Bühne, sondern spielte auch mit Künstlern aus Afrika, Australien,
China, Korea, Taiwan und mehreren arabischen Ländern. 2018 ist Ramesh mit dem WDR
Jazzpreis geehrt worden.
Gemeinsam bearbeiten die Musiker*innen in einer Probenphase die sephardischen Songs
mit ihren unterschiedlichsten musikalischen Mitteln und Stilistiken. Was dabei entsteht, ist
noch nicht hörbar, aber sicherlich eines: berührend.



Koordination: Rainer Buschmann

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Eintritt frei